Ein tierisch gutes Auge …

… hat Fotografin Janet Raupert in Sachen Einrichtung und Dekoration. Und: Sie hat ein Herz für Tiere. Ihre Blockdieker GEWOBA-Wohnung teilt sich die 43-Jährige mit gleich drei unterschiedlichen Tierarten.

Die Einrichtung ist geprägt von hellen Möbeln im romantischen Landhausstil im Mix mit skandinavisch klaren Linien. Der Look – harmonisch ergänzt um Akzente im Shabby-Stil, kunstvolle Schwarzweiß-Fotografien, Grünpflanzen und Kerzen. Das Ergebnis ist ein kuscheliges Zuhause, in dem sich die Fotostudio-Chefin von ihrem stressigen Alltag erholt.

WOHNUNG GESUCHT. GEFUNDEN.

Seit September 2021 lebt die 43-Jährige auf rund 65 Quadratmetern im Ortsteil Blockdiek. Und damit an eben dem Ort, an dem die gebürtige Oldenburgerin 1998 ihre Ausbildung zur Fotografin begann. Doch – an einen Umzug dorthin dachte sie lange Jahre nicht. Erst als sie im vergangenen Jahr aktiv nach einer neuen Bleibe sucht, wendet sie sich an die GEWOBA. Und schon die erste Besichtigung ist „ein echter Volltreffer!“

WILLKOMMEN IN BLOCKDIEK

In den 1960er-Jahren als Neubausiedlung für rund 7.000 Menschen geplant, ist Blockdiek ein in sich geschlossener Ortsteil in Bremen-Osterholz. Idyllisch umrahmt von Seen und Parks, prägt ein Mix aus drei- bis achtstöckigen Riegelbauten, Hochhäusern, Reihen- und Einfamilienhäusern die Nachbarschaft. Und – Blockdiek ist der Ortsteil der kurzen Wege. Eine Grundschule, drei Kitas und das kleine Einkaufszentrum in der Max-Säume-Straße sind aus allen Himmelsrichtungen schnell erreichbar. Ideal auch für Janet Raupert, seit 12 Jahren die Inhaberin des hiesigen „Fotostudio Smile“, die von ihrer neuen Wohnung gerade einmal fünf Minuten bis zur Arbeit braucht. Und das zu Fuß!

Neben ihren tierlieben Nachbarn und der unaufdringlichen Freundlichkeit der Menschen hier schätzt die viel beschäftigte Ladenbesitzerin insbesondere die Ruhe in dem gepflegten 12-Parteien-Haus: „In dem Oytener Altbau, in dem ich zuvor wohnte, konnte ich meinen Nachbarn schnarchen hören. Wenn ich hier meine Wohnungstür hinter mir schließe, bin ich ganz für mich. Na ja, eigentlich sind wir ja viele“, lacht Janet Raupert. Denn tatsächlich teilt sich die lebenslustige Frau ihr Zuhause im ersten Obergeschoss mit gleich drei unterschiedlichen Tierarten.

HUND. KATZE. FRETTCHEN.

Janet Raupert: „Um ehrlich zu sein, habe ich nicht daran geglaubt, mit meinen Tieren so schnell und einfach ein neues Zuhause zu finden. Ich war wirklich positiv überrascht, wie offen und vorurteilsfrei man bei der GEWOBA mit dem Thema umgeht.“ Denn – neben Basset Hound „Janosch“ und Katze „Hermine“ teilt sich die 43-Jährige ihre gemütlich eingerichteten vier Wände mit einer ganzen Bande vorwitziger Frettchen, einer Tierart, die im Stadtbild bislang eher selten ist.

Beim Betreten der Wohnung sieht man von der tierischen WG jedoch erst einmal nichts. Die liebevoll eingerichtete Dreizimmerwohnung erinnert auf den ersten Blick an eine sorgsam arrangierte Puppenstube. Jedes Stück wirkt handverlesen. Und wen wundert’s? Als professionelle Fotografin liegt es Janet Raupert im Blut, Dinge perfekt in Szene zu setzen. Hinzu kommt eine gewisse familiäre Komponente. Denn schon ihre Mutter war gelernte Schaufensterdekorateurin.

SCHÖNER WOHNEN? GEHT NICHT!

Das Herzstück der äußerst hellen, gut geschnittenen Wohnung ist das Wohnzimmer. Hier fügen sich sogar Hund und Katze perfekt ins Bild einer Wohnung wie im Hochglanzmagazin. Das Lieblingsstück der Hausherrin ist der elektrische Kamin mit weißem Sims. Lieblingsplatz: der Schaukelstuhl davor.

Ihre komplette Wohnungs-Einrichtung plante Janet Raupert mithilfe einer App, rückte Möbel, testete Wandfarben und die sinnvolle Ergänzung des Mobiliars. Janet Raupert: „Als bekennender Morgenmuffel war mir wichtig,
dass mir mein Badezimmer gleich nach dem Aufstehen gute Laune macht. Darum erstrahlt es heute in sattem Gelb – mit passendem Duschvorhang & Co.“ Und auch die anderen Zimmer sind farbig gestaltet und jeweils passend zum gesetzten Farbakzent dekoriert: der Flur in Lichtblau, das Schlafzimmer in Rosé, Küche und Wohnzimmer in einem pastelligen Gelb- und Milchkaffee-Ton.

Um ehrlich zu sein, habe ich nicht daran geglaubt, mit meinen Tieren so schnell und einfach ein neues Zuhause zu finden. Ich war wirklich positiv überrascht, wie offen und vorurteilsfrei man bei der GEWOBA mit dem Thema umgeht.

Janet Raupert

FRETTCHEN- STATT KINDERZIMMER

Die Frettchen „Joey“, „Rocco“, „Mathilda“, „Leroy“, „Foxy“ und „Fred“ bewohnen das kleinste der drei Zimmer – gestaltet in sonnigen Gelb- und Rosatönen. Neben einer Regalkonstruktion mit kleinen Hängematten und kuscheligen Verstecken, gibt es hier ein weitverzweigtes Rohrsystem zum Hindurchklettern, eine Kiste zum ausgiebigen Buddeln und jede Menge Spielzeug. Gegenüber des Kletterparadieses auf vier Ebenen: eine Garderobe mit zierlichen Geschirren – gedacht zum gemeinsamen Spazierengehen. Ein putziger Anblick, der für Aufsehen sorgt. Janet Raupert: „Obwohl ich seit vielen Jahren in Blockdiek arbeite, erlebe ich während meiner täglichen Spaziergänge mit Frettchen und Hund erst jetzt, wie grün, idyllisch und familiär es hier ist. Ich treffe an jeder Ecke meine lieben Kundinnen und Kunden, von denen viele über die Jahre zu echten Freunden wurden. Doch auch die, die uns nicht kennen, bleiben gerne stehen, wollen die Frettchen streicheln und auf den Arm nehmen.“

„MEINE VIP – VERY IMPORTANT PETS”

Tatsache ist: Die Tiere im Hause Raupert sind längst weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. So standen die Frettchen „Joey“ und „Fred“ bereits einen Drehtag lang im Mittelpunkt eines Musikvideos des Hamburger Musikers „Simon sagt“ – zusammen mit Hund „Janosch“, ebenfalls ein erfahrenes Model. Zuletzt wurde er für ein großes Kindermode-Shooting gebucht. „Joey ist außerdem mein Kalender-Boy“, lacht Janet Raupert und meint damit das August-Kalenderblatt im Frettchen4You-Kalender 2022, für das sie Joey eigens fotografierte.

TIERART VIER – LEBT NICHT HIER

Die Wochenenden und wenigen freien Tage verbringt die viel beschäftigte Fotografin bei einem weiteren vierbeinigen Familienmitglied: American Paint Horse „Cookie“, das rundum versorgt in einem Oytener Pensionsstall lebt. Janet Raupert liebt das Westernreiten und träumt von einem Urlaub auf einer kalifornischen Ranch und dem Zusammentreiben gigantischer Rinderherden. „Aber – machen wir uns mal nichts vor“, lacht die 43-Jährige. „Schon um hierzulande zu verreisen, bräuchte ich ein Wohnmobil im XXL-Format mit Platz für alle Tiere. Denn ohne die gehe ich garantiert nicht weg.“

Kontakt
Der Name ist Programm: Wer Janet Raupert auch mal hinter der Kamera erleben will, kann sich in ihrem Fotostudio Smile von ihr in Szene setzen lassen.
www.fotostudio-smile.de