Eishockey-Profi Stanislav Dietz

Der torgefährliche Verteidiger ist mit Spaß auf dem Eis und wohnt bei der GEWOBA im Bürgerpark

Der torgefährliche Verteidiger ist mit Spaß auf dem Eis und wohnt bei der GEWOBA im Bürgerpark.

Der jüngste Neuzugang der Fischtown Pinguins wohnt wie viele seiner Spielerkollegen bei der GEWOBA. Der Verteidiger Stanislav Dietz, der seit dem Sommer zum Team gehört, begeisterte jüngst sogar mit einem Blitztor gegen Augsburg im Eisstadion. Wir wollten wissen, wie er in seinem neuen Club angekommen ist und wie es ihm in Bremerhaven gefällt. „Sehr gut! Für mich als Profispieler ist ein Engagement im Ausland ein willkommener Karriereschritt. Jetzt mit 29 war es genau der richtige Zeitpunkt und die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ein Wunschziel. Die Pinguins schienen der ideale Club für mich zu sein. Und auch meine Familie hat die Entscheidung, nach Bremerhaven zu ziehen, sofort mitgetragen.

Der 192 cm große Verteidiger wurde am 10. September 1990 im südböhmischen Pisek geboren. Früh zeigte sich sein Talent und seine Begeisterung für Eishockey, inzwischen blickt er auf eine konstante Profikarriere zurück. Bei den Pinguins hat der Tscheche einen Zweijahresvertrag unterschrieben. „Vom ersten Tag an hat uns Bremerhaven gefallen. Die Menschen in der Stadt sind weltoffen, freundlich und immer hilfsbereit. Wir haben uns in kürzester Zeit hier eingelebt und genießen jeden Tag. Mittlerweile haben wir aber schon unsere „Lieblingsplätze“ gefunden und lieben es, im Neuen Hafen zu bummeln oder im Columbus Center ein Eis zu essen.“ Natürlich wollten wir von Stanislav Dietz wissen, was ihm am Wohnen wichtig ist. Dietz: „Zunächst brauche ich mit meiner Frau Michaela und Tochter Izabella natürlich eine Wohnung, die hell ist, uns ausreichend Platz bietet und gerne auch eine schöne Umgebung hat. Dann ist natürlich auch die Lage wichtig und eine gute Nachbarschaft. All das habe ich hier im Bürgerpark-Süd gefunden. Wir fühlen uns rundum glücklich und wohl.“

Bremerhavener sind weltoffen, freundlich und hilfsbereit.

Stanislav Dietz

Eine besondere Beziehung hat Dietz schon nach kurzer Zeit auch zur Bremerhavener Fangemeinde aufgebaut. „Ehrlich – solche Fans habe ich in meiner Karriere noch nicht erlebt! Sie sind wirklich der siebte Mann, der uns immer wieder die Kraft gibt, um auch in schwierigsten Situationen Kraft zu tanken. Unser starker Beginn war auch Verdienst unserer Fans.“ Auf die Frage, was er gemacht hätte, wenn er nicht Eishockeyspieler geworden wäre, antwortet Stanislav Dietz mit einem breiten Lächeln: „Ehrlich gesagt, darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht, weil ich mir nie hätte einen anderen Beruf vorstellen können. Darum werde ich auch nach meiner Karriere einen Job in der schnellsten Mannschaftssportart der Welt suchen und hoffentlich auch finden.“