Unsere top Energiespartipps – remixed

Energiekosten steigen weiter, Anschaffungskosten für neue Geräte und Technik auch. Die meisten Haushalte sparen schon erfolgreich mit LEDs, Wasserperlatoren und Klasse-A- Geräten oder waschen mit Sparprogrammen und trocknen auf dem Balkon oder Trockenboden. Doch statt nur nach günstigem, sicheren Strom und ebensolchen Heizenergiequellen zu suchen, kann das Verbrauchsverhalten entscheidenden Einfluss haben. Wir haben unsere Top 5 überarbeitet und ergänzt. Haben Sie auch Tipps für die Leserinnen und Leser des GEWOBA Magazins? Schreiben Sie uns an magazin@gewoba.de

1. „unsichtbaren“ Verbrauch drosseln
Nicht nur unsere Smartphones, sondern auch die immer größer werdenden TV-Geräte haben eine Energiespar-Funktion. Dabei wird z. B. die Bildschirmhelligkeit automatisch an die Lichtverhältnisse vor dem TV-Gerät angepasst. Das Sehvergnügen bleibt das gleiche. Probieren Sie’s doch einfach mal aus! Und es gilt immer noch: Ganz abschalten ist besser als stunden- oder tagelanger Stand-by-Betrieb.

2. Moderat heizen
Auch wenn Sie sich an einem eiskalten Tag nach blitzschneller Aufwärmung sehnen: Drehen Sie die Heizung auf die höchste Stufe wird der Raum nicht schneller warm, am Ende aber wärmer als Sie es brauchen! Sparen Sie Energie, indem Sie die Temperaturstufe wählen, die Sie wirklich brauchen.

3. Licht optimal verteilen
LEDs verbrauchen im Gegensatz zu einer Glühlampe sehr wenig Energie. ABER: Wer LEDs aus diesem Grund zu Hause auch an Orten installiert, an denen vorher gar keine Lampe war oder sie länger brennen lässt, muss mit dem sogenannten Rebound-Effekt rechnen. Das heißt, die Energiekosten werden evtl. gar nicht gesenkt, weil zu viele LEDs häufiger eingeschaltet werden und so in Summe mehr Strom verbrauchen als wenige Glühlampen.

4. Clever kochen
Dampfgaren statt Kochen! Kartoffeln z. B. müssen nicht im Wasser schwimmen. Sie garen genauso schnell, wenn nur der Boden mit Wasser bedeckt und ein passender Deckel auf dem Topf ist. Wenn der Siedepunkt erreicht ist, reicht mit Deckel schon Stufe drei um Kartofeln oder Suppe fertig zu köcheln. Auch kann der Herd schon früher abgestellt werden, um die Restwärme beim E-Herd zum fertig garen voll auszunutzen. „Früher wurde der Milchreis unter der Bettdecke fertig gekocht“, erinnert sich Oma noch gut.

5. Energie selbst erzeugen und speichern
Energie selbst erzeugen ist das neue Energiesparen! Vielleicht fehlt Ihnen ja gerade noch die zündende Idee für ein Geschenk? Wie wäre es vielleicht mit einem Akkuladegerät und einer Powerbank, die durch Solarenergie oder den Dynamo Ihres Fahrrades geladen werden?

6. Besser lüften
Vor dem Lüften unbedingt die Heizung abdrehen. Durch die kalte Luftzufuhr im Winter „denkt“ der Sensor der Heizung sonst, er müsse richtig aufdrehen, um die Temperatur zu halten. Das kurbelt den Energieverbrauch unnötig an. Zudem ist kurzes, kräftiges Lüften besser als stundenlange Kippstellungen, gegen die die Heizung dann permanent gegensteuern muss. Das gilt auch für Feuchtigkeit, die in Küche und Bad immer sofort ablüften sollte, um Schimmelbildung zu vermeiden.

7. Tür zu!
Gewöhnen Sie sich an, Türen zwischen unterschiedlich geheizten Räumen zu schließen und Licht und Elektrogeräte beim Verlassen des Raums oder der Wohnung ganz auszuschalten. Langfristig ergeben sich auch bei vermeintlich kleinen Änderungen Sparpotenziale. Insbesondere unsere zahlreichen Ladegeräte verbrauchen auch Strom, wenn kein Smartphone oder Tablet daran hängt. Ruhig immer mal den Stecker ziehen.

Wussten Sie schon?
Es gibt einen kostenlosen EnergieSparCheck für Ihr Zuhause. So einfach geht’s: Bei Ihrem Hauswart nach einer Anmeldekarte fragen oder gleich direkt telefonisch einen Termin vereinbaren.
Für Bremen bei der WaBeQ GmbHg: 0421 69 49 73 22
Für Bremerhaven bei der Raumwerkerei: 0471 30 94 26 57
Der GEWOBA-EnergieSparCheck ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens und BEKS EnergieEffizienz GmbH.