Vielfalt statt Monotonie: Warum uns ein abwechslungsreicher Ladenmix in unseren Quartieren wichtig ist

Ob im Weserpark, Mediterraneo oder in der Bremer City – die Auswahl der Geschäfte beschränkt sich meist auf die üblichen Filialen der riesigen Drogerieketten, Modelabels und Fastfood-Restaurants. Kleine inhaber:ingeführte Geschäfte sind rar. Ein Grund: Die Mietpreise sind sehr hoch. Thomas Grabley und Michael Ihde von der GEWOBA erklären, wie Unternehmer:innen auch in typischen Wohngebieten eine reelle Chance auf Erfolg haben – und warum der GEWOBA in ihren Quartieren ein abwechslungsreicher Ladenmix wichtig ist.

„Alles, was das Leben bereichert – das ist für uns ein abwechslungsreicher Ladenmix“, sagt Michael Ihde, gewerblicher Vermieter bei der GEWOBA. „Damit meinen wir den Friseursalon oder einen Schreibwarenladen mit Paketannahme. Aber auch Angebote wie eine Eisdiele, einen Bäcker, ein Café, ein nettes Restaurant oder ein Bistro.” Zum abwechslungsreichen Mix zählt laut Ihde auch eine gute gesundheitliche Versorgung mit Ärzten, Apotheken, Therapie- sowie Pflege- und Wellnessangeboten.

Vielfalt bei den Gewerbetreibenden gewünscht

Thomas Grabley, Projektleiter bei der GEWOBA, nennt zwei Gründe, warum die GEWOBA genau hinschaut, was für ein Geschäft ins Quartier kommt: „Erstens: Die Bewohner:innen sollen sich wohlfühlen. Geschäfte werten ein Quartier insgesamt auf, machen es lebenswerter, schaffen Begegnungsorte.“ Dazu gehört für Grabley vor allem ein breites Angebot für die Nahversorgung vor der Haustür. „Und zweitens: Vielfalt schafft gute Bedingungen für die Einzelnen. Die GEWOBA hat ein Interesse daran, langfristige Verträge mit Gewerbetreibenden zu schließen. Je mehr Anbieter von einer Branche im Quartier sind, desto größer ist die Gefahr, dass sich die Gewerbetreibenden gegenseitig die Kund:innen wegnehmen. Daher setzt die GEWOBA auf Diversifikation.“

Unser Ziel ist erreicht, wenn die Bewohner:innen sagen: In unserem Quartier haben wir einfach alles, was wir brauchen.

Thomas Grabley, GEWOBA

„Wir wollen in unseren Quartieren Kontaktpunkte schaffen”, ergänzt Michael Ihde. „Lebendige Quartiere ins Leben zu rufen, ist auch ein Teil unserer sozialen Verantwortung.“ Daraus entstehe eine Triple-Win-Situation: Die Quartiere gewinnen an Attraktivität, die Bewohner:innen leben gerne dort und die Gewerbetreibenden können sich ihren Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen. Stammkundschaft inklusive.

Business im Wohngebiet – Gute Chancen auf Erfolg?

Für die GEWOBA steht das Motto „Leben und leben lassen“ im Vordergrund. Für Selbstständige bedeutet das: bezahlbare Gewerbefläche in Bremen und Bremerhaven. Michael Ihde: „Wir rufen nicht die maximal am Markt erzielbare Miete auf. Existenzgründer:innen und langjährige Selbstständige sollen auf unseren Gewerbeflächen die Chance haben, auskömmlich verdienen zu können.“

Langfristige Partnerschaften zu fairen Konditionen – und auf Augenhöhe

„Wir verstehen uns als Begleiter für unsere Kund:innen. Auch wenn es einmal Probleme gibt, stehen wir für eine Ansprache immer zur Verfügung”, sagt Thomas Grabley. „Es macht große Freude, Mieter:innen zu haben, die ihren Traum von der Selbstständigkeit mit uns verwirklichen konnten, Erfolg haben und sogar expandieren. Deshalb schauen wir uns immer genau an, was in dem jeweiligen Quartier gebraucht wird, was schon da ist und wie das Konzept unserer Bewerber:innen aussieht. Uns wurden in all den Jahren schon wahnsinnig tolle Geschäftsideen vorgestellt. Und wir geben eine Einschätzung ab, ob der Plan aufgehen kann – oder wie wir gemeinsam daran arbeiten können, damit der Plan am Ende aufgeht.“ Sollten Zweifel bestehen, wird offen geredet.

Was viele nicht wissen: GEWOBA vermietet 400 Gewerbeobjekte in Bremen und Bremerhaven

Die Expert:innen für Gewerbeimmobilien der GEWOBA beraten auch zur Standortwahl: „Das ist dank unserer örtlichen Verbundenheit eine unserer besonderen Stärken“, sagt Michael Ihde. „Wir können mittlerweile auf rund 400 Gewerbeobjekte zugreifen – vom Bremer Süden bis nach Bremerhaven.”

Wir vermieten nicht an den Höchstbietenden. Wir vermieten an den, der am besten ins Quartier passt.

Michael Ihde, GEWOBA

ür Selbstständige heißt das: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den passenden oder sogar perfekten Standort zu finden. „Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Existenzgründer:innen positiv überrascht sind, wenn wir aufzeigen, welche Standorte alternativ zur Auswahl stehen.“

Starthilfen inklusive

Gerade gegenüber Start-ups oder Existenzgründer:innen zeigt sich die GEWOBA fair. Ein bisschen Starthilfe ist besonders für Neu-Selbstständige wichtig. „Nach Absprache versuchen wir, so viele Hürden wie möglich aus dem Weg zu räumen. So ermöglichten wir schon etlichen Existenzgründer:innen einen finanziell vertretbaren Start.

Die Kunden wohnen oben drüber

Das Konzept der GEWOBA: Entsteht ein neues Quartier, plant die GEWOBA in einigen der Wohnhäuser im unteren Bereich Gewerbeflächen ein. Um die Bewohner:innen mit den Dingen des täglichen Lebens zu versorgen und dem Leben im Quartier eine Attraktivität zu verleihen, braucht es Angebote von Gewerbetreibenden. Je abwechslungsreicher der Mix, desto besser für die Menschen, die dort leben. Und je mehr sich die Bewohner:innen mit ihrem Quartier identifizieren, desto stärker ist die Bindung zu der Bäckerei, dem Friseur oder der Arztpraxis.

Gerade neu eröffnet in der Überseestadt: Im Feinkostladen Desiderata, Kommodore-Johnsen-Boulevard 13, bietet Dilek Kansiz mediterrane Köstlichkeiten, Getränke, Blumen und Deli-Präsente. Der mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail gestaltete Laden ist eine Gourmet-Oase mit schickem Ambiente und Musik – Einkaufen ist hier fast wie ein Kurzurlaub!

Sie denken selbst über ein Geschäft in Bremen oder Bremerhaven nach?
Wenn Sie Ihre Geschäftsidee in die Tat umsetzen möchten und auf der Suche nach einer Gewerbeimmobilie sind, kann unser Gewerbe-Team Ihnen beratend zur Seite stehen – und vielleicht sogar gemeinsam in die Zukunft starten. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf oder schauen Sie hier unsere aktuellen Angebote an:
www.gewoba.de/gewerbe