Außenraumgestaltung für Alle – Lebensqualität in der Nachbarschaft

Bei diesem Format ist die Anwohnerschaft aufgefordert, im Dialog mit der GEWOBA Wünsche und Ideen für ihr direktes Wohnumfeld auszutauschen. Ein Strandkorb zum Platz nehmen, Aktionskarten und Pinnwand gehören zum aufmerksamkeitsstarken Equipment des GEWOBA-Teams. Jung und Alt, ganz bunt gemischt. Alle sprudeln vor Ideen, Wünschen, aber auch Bedenken, wenn es um die Aufwertung der Außenanlagen mit beispielsweise Spiel- und Sitzgelegenheiten ging.

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Ergebnisse umsetzen
Nach einem Kick-off geht es in die zweite, weiter aktivierende Phase: Das, was für die Nachbarschaft geschaffen werden soll – wohin genau damit? Hierbei dürfen die künftig Nutzenden mitreden. Und sie sollten auch Verantwortung übernehmen wollen: für Hochbeete, zur Selbstnutzung und ökologischen Aufwertung der Grünanlagen. Per Aushang wurde wieder eingeladen.

Gelungenes erstes Beteiligungsverfahren trägt Früchte
Petra Kurzhöfer berichtet: „Toll: Viele Kinder, deren Eltern und weitere engagierte Mieter:innen sind dem Aufruf gefolgt.“Mit den Erwachsenen wurden Standorte für Pergola und Sitzgelegenheiten diskutiert und auch gefunden. Tenor unter den Anwesenden: Es besteht der Wunsch nach weiteren Verweilmöglichkeiten für Eltern an der Spielfläche. Die chilligen Liegen sollen etwas ruhiger gelegen sein.

Einfach mal machen!
Neben der Freude auf den neuen Platz gab es aber auch skeptische Töne, ob dann abends Jugendliche die schönen Angebote entdecken und es zu Lärm und Verschmutzung kommt. Am Ende waren sich alle einig, es ausprobieren zu wollen. Zum Abschluss konnte Dorothee Meier vom NABU Gartenbegeisterte für die Hochbeete gewinnen.

Nach den Erfahrungen in der Bremer Vahr will die GEWOBA bei Wohnumfeldgestaltungen weiter auf Mitmachverfahren setzen und ihre Mieter:innen beteiligen mit der Einladung: „Bitte nehmen Sie Platz.“